Mehrteilige Blog - Beiträge
Spirituelle Herausforderungen Teil 2
Meine persönlichen Erkenntnisse:
Auch ich habe meine Themen und Lebensprozesse.
Auch ich bin nicht perfekt und mache Fehler. Auch ich bin ein Mensch. Je mehr man tut, je wahrscheinlicher ist es, dass man Fehler macht. Dies war meine erste Erkenntnis und wie sehr ich mich auch bemühe, ich werde Fehler machen. Ich bin nicht perfekt und werde es nie sein. Ich bin ein Mensch mit eigenen Themen, Lebensprozessen und blinden Flecken. Es hat sich für mich herausgestellt, dass es einfacher für mich ist, über meine Schwächen zu sprechen als angestrengd zu versuchen, perfekt zu wirken. Sehr oft hat dieses Verhalten dazu geführt, dass mein Gegenüber sich viel besser verstanden gefühlt hat und gesehen hat, dass auch ich nur ein Mensch mit Fehlern und Schwächen bin, genau wie er und das es möglich ist, daran zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Ich persönlich finde es für mich sehr befreiend, dass ich mir erlaube zu sein wer ich bin.
Wer ich heute bin
Ich kenne es all zu gut, wenn mich Erinnerungen aus einer vergangenen Zeit berühren. Aber es ist nicht mein Ziel irgendweine Geschichte zu erfinden, die mich übernatürlich macht. Ich wünsche mir das es für mich möglich ist, all meine Anteile an ihren eigenen Platz in mir zu integrieren. Sie sollen wissen, dass sie willkommen und geliebt sind.
Begegnung auf Augenhöhe
Ich bemühe mich anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen. Ich stelle mich nicht über jemanden und sage: „So wie ich sage, so ist es und dass was ich dir rate, das musst du tun.“ Ich gebe was ich zu geben habe und betone immer wieder: „Nimm es nur an, wenn es sich stimmig anfühlt.“ Jeder Mensch entscheidet was für ihn am besten ist – und ich mag auch die Menschen, für die meine Arbeit nicht stimmig ist.
Ich lade Menschen dazu ein, ihre eigene Weisheit und Wahrheit zu entdecken
Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch eine eigene Weisheit in sich trägt. Ich unterstütze Menschen mit meiner Arbeit in Freude dabei, in ihre eigene Kraft zu kommen. Meine größte Freude ist es wahrzunehmen, wie jemand immer mehr wächst und sich entfaltet. Das erfüllt mich und macht mich froh, denn jeder erwachende Mensch ist wie ein Licht das wieder neue Lichter in der Welt anzündet.
Ich weiß, dass ich nichts weiß - oder – ich lerne nie aus
Natürlich habe auch ich Zeiten hinter mir in denen ich dachte: „Jetzt hab sich es. Jetzt hab ich es verstanden. Aha, das also ist die Wahrheit.“ Und kurze Zeit später wandelte sich wieder etwas und alles bekam eine neue Wahrheit. Meine Seele hat mir immer wieder dabei geholfen zu erkennen, dass ich nur lernen kann, wenn ich bereit bin nicht zu wissen, was die Lösung ist. Sich zu öffnen für die vielen Geschenke, die einem das Leben bringt und sich voll und ganz darauf einlassen, dies ist ein wichtiger Schritt. Ich lerne immer wieder in Demut neuen Situationen zu begegnen und mich für die tiefere Weisheit zu öffnen die mir den nächsten Schritt zeigt.
Das spirituelle Wirrwarr im Außen
Gerne teile ich meine Erkenntnisse mit all jenen, die sich wünschen sich im spirituellen Wirrwarr besser zurechtzufinden. Sie können diese Hinweise nutzen, um die richtigen Freunde, Helfer, spirituellen Lehrer oder Vorbilder für sich selbst besser zu erkennen.
Wir alle tragen die Antworten der Quelle in uns
Was wir suchen, tragen wir bereits in uns. Es ist möglich nach Menschen Ausschau zu halten, die uns helfen unserer eigenen Weisheit näher zu kommen. Es sind Menschen, die uns ermutigen, die und stärken und die bereit sich, unsere Einzigartigkeit und Größe anzuerkennen. Wir alle haben ein „Bauchhirn“
Unser intuitives Gefühl sagt uns immer, was für uns stimmig ist. Wir haben an ganz vielen Stellen einfach nur verlernt, uns mit uns selbst zu verbinden beziehungsweise, unserem Urwissen zu vertrauen. Oftmals hören wir einfach nicht hin, weil wir uns blenden lassen von dem Spiel das jemand spielt. Es gibt eine einfache Möglichkeit uns zu verbinden. Wenn wir uns nicht sicher sind ob jemand uns gut tut, dann können wir für einen Moment alle Gedanken beiseite lassen und tief in unseren Bauch tauchen. Spüren wir ein warmes, vertrautes Gefühl oder fühlt es sich eher unwohl, unsicher und angespannt an? Lernen wir wieder auf unser Gefühl zu hören!
Von anderen Menschen lernen
Wenn ich sicher sein möchte, dass jemand der richtige Lehrer oder Helfer für mich ist, schaue ich gerne ein wenig hinter die Kulissen und nehme wahr, was für ein Leben derjenige führt. Ist der von mir gewählte spirituelle Lehrer jemand der ungute Beziehungen führt? Ist der wunderbare Gesundheitsberater jemand der nicht liebevoll mit seinem eigenen Körper umgeht? Es geht mir nicht darum zu verlangen das andere Menschen perfekt sein sollen, doch das Leben das jemand führt erlaubt mir zu spüren, ob jemand liebevoll mit sich umgeht, oder nicht. Welche Worte verwendet er, wie zeigt er sich mir, was lässt er mich von sich wissen usw.? Dann kann ich mir ein Bild davon machen und schauen, ob dies meine Wahl sein soll.
Alte Überzeugungen loslassen
Wer kennt das nicht? Glauben wir nicht ganz oft, dass andere mehr wissen als wir – insbesondere Menschen die wir aufsuchen, damit sie uns etwas beibringen? Auch ich hatte lange diese alten Überzeugungen, dass gewisse Menschen viel mehr wissen als ich. Irgendwann war ich mutig genug und habe dies alten Überzeugungen losgelassen und über Bord geworfen – seitdem geht es mir viel besser und ich fühle mich freier. Heute übe ich offen zu sein für den Fluss des Lebens.
Sanft, behutsam, liebevoll und achtsam Eine Frage die ich mir seit langer Zeit immer wieder stelle ist: „Was ist liebevoll für mich?“ Für mich ist Liebe die höchste Form von Wahrheit. Sie ist die größte Heilerin. Sicherlich gibt es Erkenntnisse die wundervoll anzuhören sind – doch ohne das Beisein der Liebe kann sogar Wahrheit eine Waffe sein. Für mich sind Worte wie, sanft, behutsam, liebvoll und achtsam treu Begleiter, an denen ich mich gut orientieren kann. Wenn ich in einen Weg hineinspüre und ich diese Worte damit verbinden kann, dann ist der Weg stimmig für mich, für mich und meine Seele.
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