Schröpfmassage

 

Die Schröpf- oder auch Schröpfkopfmassage genannt ist keine neuartige Massagetechnik. Schon 3300 v. Chr. wurde das Schröpfen mit sogenannten Schröpfköpfen von griechischen und ägyptischen Ärzten durchgeführt und gehört zu den trockenen Schröpfmethoden. Die aufgelegten Gläser sollten bei Krankheit dafür sorgen, dass das gestörte Gleichgewicht der Körperflüssigkeiten und damit auch die Gesundheit wiederhergestellt wird. Es gibt viele positive Wirkungen, die die Schröpfmassage auf den menschlichen Körper hat.
 

Was bewirkt die Schröpfmassage?

Bei der Schröpfmassage wird der Schröpfkopf (aus Glas, Acryl oder Silikon) ohne oder mit Öl auf die jeweilige Körperregion gelegt. Dadurch entsteht ein Unterdruck. Anschließend werden die Schröpfköpfe hin und her bewegt, sodass ein wechselndes „Ansaugen“ der Körperpartien entsteht und dadurch die Massagewirkung.

Die Schröpfmassage wirkt sowohl durchblutungsfördernd als auch entschlackend und lockernd. Hierbei reagiert die Haut in der Regel mit einer Rötung. Zusätzlich kann es zu sogenannten Schröpfmarkierungen kommen. Der Schröpfmassage wird eine aktivierende, ableitende und kräftigende Wirkung zugeschrieben.

Eine Schröpfmassage kann z.B. empfohlen sein bei:

  • Verspannungen
  • Verdauungsstörungen
  • langsamem Stoffwechsel
  • Muskelverhärtungen
  • Rücken-/Nacken-/Schulterschmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Stress und Anspannung
     

Der Ablauf der Schröpfmassage

Vorab besprechen wir dein Anliegen. Vor Beginn der Schröpfmassage wird das betreffende Hautareal zunächst gereinigt und eingeölt. Dann setze ich das Schröpfglas auf und sobald ich es loslasse bildet sich ein Vakuum, durch das die Haut leicht angehoben wird. Jetzt kann ich mit dem Schröpfglas massieren. Dazu gibt es verschiedene Anwendungsformen, welche ich ganz individuell einsetze.

Manchmal verharre ich auch an verhärteten Stellen, sodass eine intensivere Wirkung erzielt werden kann.

Investition: (incl. Vorgespräch, Massage und einer kurzen Nachruhezeit)
45 min - 65,00 €
Bitte ein großes Duschhandtuch mitbringen, welches nicht ölempfindlich ist.

Nach einer Schröpfmassage kann es je nach Hautbeschaffenheit zu Rötungen kommen, ggfs. auch zu blauen Flecken, welche jedoch grundsätzlich erwünscht sind und die dann später abklingen.
 

Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

  • Akute lokale Entzündung
  • Beeinträchtigung der Hautsensibilität (Hautempfindlichkeit) z.B. nach Kortisonbehandlung
  • Erhöhte Blutungsneigung – z. B. durch Antikoagulantientherapie (Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten)
  • Frische Verletzungen
  • Sonnenbrand
  • Hauterkrankungen – z. B. Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Hauttumoren
  • Diabetes
  • Wundheilungsstörungen
  • Muttermale
  • Krampfadern
  • Warzen
  • Besenreisser in dem zu behandelnden Hautareal
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Verletzungen
  • akuten Entzündungen im Wirbelsäulenbereich
  • frische Unfälle / frische Frakturen
  • starke Osteoporose
  • akute Bandscheibenvorfälle
  • Tumore
  • Schwangerschaft
  • Phlebitis (Venenentzündung)
  • Thrombose (Gefäßverstopfung durch ein Blutgerinnsel, z. B. in den tiefen Beinvenen)


Du hast die Möglichkeit bar, per Überweisung (erfrage über mein Kontaktformular bitte meine Bankdaten) oder per PayPal zu bezahlen.


Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass durch Massagen zwar die Aktivierung von Selbstheilungskräften möglich ist, diese Anwendung ersetzt aber in keinem Fall die Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker.

Bei Beschwerden solltest du immer einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen.
 

Bei der Massage handelt es sich nicht um ein Heilen im medizinischen Sinn. Heilen bei der Massage bezieht sich auf die Aktivierung/Stärkung der Selbstheilungskräfte durch Lösung von Verspannungen und Blockaden. Es werden keinerlei Diagnosen gestellt und keine Medikamente verordnet.

Bitte lies auch Hinweise und Rechtliches.


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Bild: ©Ute Kowalski